Wie sollten Sie Ihre Hände waschen?

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, sich die Hände zu waschen, um die Ausbreitung von krankmachenden Keimen zu stoppen und uns und unsere Familien zu schützen. Aber wussten Sie, dass es beim Händewaschen einen richtige Art und Weise gibt? 

Fünf Schritte zum Reinigen der Hände

Das Robert Koch Institut empfiehlt, dass Sie Ihre Hände etwa 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife waschen. Das kann lange dauern. Wenn Sie also einen Timer benötigen, können Sie das Lied „Happy Birthday“ zweimal singen. Aber natürlich können Sie jede Melodie summen oder singen, die Sie möchten. 

Befolgen Sie diese vom RKI empfohlenen Schritte (Quelle: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen.html), und Sie haben in kürzester Zeit saubere Hände:

1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. 

2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.

3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.

4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.

5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

Wann sollten Sie Ihre Hände waschen?

Das Waschen Ihrer Hände zu bestimmten Momenten am Tag verhindert, dass Schmutz und Keime auf Gegenstände gelangen und sich auf andere Menschen übertragen.

Das Robert Koch Institut empfiehlt (Quelle: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen.html), dass Sie ihre Hände regelmäßig im Alltag waschen, insbesondere aber in den folgenden Situationen: 

Immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden